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Studentenwohnungen Zürich, Wettbewerb Studentisches Wohnen ETH Hönggerberg, 3. Preis

Als erster Baustein des Masterplans „Science-City“ sollten am Hönggerberg in Zürich 390 Wohneinheiten für Studierende der ETH erstellt werden. Der Entwurf organisiert diese in drei kompakten, allseitig ausgerichteten Baukörpern. Diese lassen eine Raumfolge von Plätzen und Gassen mit abgestufter Öffentlichkeit entstehen. Dieses Wechselspiel von Körper und Raum dient auch als Grundprinzip für die Gebäudestruktur. Den Kern der Gebäude bildet eine durch Körper und Lichthöfe reichhaltig gegliederte Erschliessungs- und Begegnungszone, während das Wohnungslayout auf dem Konzept des Wohnkorridors basiert. Dieser bietet zur inneren Erschliessungswelt orientierte Raumnischen für unterschiedliche Nutzungen an und ergänzt damit den an der Fassade liegenden Gemeinschaftsbereich mit der Küche. Das grosszügige Öffnungsverhalten der Wohnungen nach innen fördert die Kommunikation über die eigene Wohneinheit hinaus und vermittelt das Gefühl der geschossweisen Zusammengehörigkeit.
Dem geforderten hohen Mass an Flexibilität im Grundriss (verändern der Wohnungsgrössen, Umbau zu Büro- und Schulungsräumen) wird mit einer robusten Gebäudetypologie und einem konsequent eingesetzten Wohnungsmodul von vier bis fünf Zimmern, das zu Grosswohnungen gekoppelt werden kann, entsprochen.

ARGE mit Beat Jaeggli Architekt, Zürich
Bauherrschaft ETH Zürich, Abteilung Bauten
Wettbewerb Offener Projektwettbewerb, 2008
Bauingenieur Aerni + Aerni Bauingenieure, Zürich
Haustechnik Todt Gmür + Partner AG, Zürich
Visualisierung Stefan Roggo